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1. Der Gang mit Bildern aus der Schulvergangenheit
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Wer im Museumsgang den chronologisch geordneten Bildern und
Schulutensilien folgt, macht einen Rundgang durch 125 Jahre
Graser-Schulgeschichte.![]() 1.1 Das Zentralschulhaus im Jahre 1875 |
Am 1. November des Jahres 1875
wurde das Zentralschulhaus seiner Bestimmung übergeben. Damals zogen in
die 24 Klassen 1468 Kinder ein. Davon waren 677 Knaben und 791 Mädchen. Die Knaben waren zuvor in der Münzschule, die Mädchen in
der ehemaligen Lateinschule untergebracht. |
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1.2 |
Ein altes Klassenfoto erzählt |
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| Ein ehemaliger Graserschüler erzählt aus seiner Schulzeit. | ||||||||||||||
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Die Klasse des ehemaligen Graserschülers
Rudolf Thaddäus Mendel |
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Erinnerung an die Schulzeit in der Graserschule Um den geschichtlichen Rückblick mit Leben zu erfüllen,
zitieren wir aus einem Brief, den uns Herr Rudolf Thaddäus Mendel in Erinnerung
an seine Schulzeit in der Graserschule schrieb: „In der zweiten und dritten
Klasse hatte ich Herrn Lehrer Gaebelein, den wir sehr mochten ,wenn auch seine
Rute stramm über die Innenfläche der linken Hand sauste – mit der rechten
mussten wir ja schreiben – aber er war gerecht und gütig. Morgens holte er
seine Geige aus dem Schrank, mit Liebe sah er sie an, stimmte sie, ging geigend
den Mittelgang auf und nieder und lernte uns Kinder- und Wanderlieder." |
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| 1.3 |
Barfußlaufen in der Schule |
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| Am 13. Juli 1900 verfasste Herr Stadtschulrat
Kesselring einen Bericht an Herrn Bürgermeister Casselmann über einen
Kontrollbesuch in sämtlichen Klassen des Zentralschulhauses, bei dem das
Barfußlaufen der Schulkinder einer gestrengen Untersuchung unterzogen
worden war. „Im Laufe des heutigen Morgen habe ich sämtliche Klassen der Zentralschule besucht, die Zahl der barfuß gehenden Schüler festzustellen. Bei dieser Gelegenheit habe ich die Schüler wiederholt aufs eindringlichste ermahnt, mit Schuhen und Strümpfen bekleidet zur Schule zu kommen, habe mich dabei auch vergewissert, daß es die Klaßlehrer an ernsten Mahnungen auch bisher nicht haben fehlen lassen, es sind sogar einzelne derselben mit Strafen vorgegangen. Nachmittag habe ich in den Knabenklassen kontrolliert, um festzustellen, was meine Mahnungen gewirkt haben." Außerordentlich auffallend ist der Unterschied zwischen den Ziffern der Knaben- und Mädchenklassen. Nachmittag lauteten die Entschuldigungen:
Dieser Bericht schildert uns recht anschaulich die Situation zahlreicher
Schulkinder des Zentralschulhauses. Das hartnäckig beibehaltene Barfußlaufen
bringt bittere materielle Not zum Ausdruck. Zu ihr gesellte sich noch die
seelische Not, die daraus resultierte, dem Erwartungsdruck der Lehrer und der
Stadtobrigkeit nicht entsprechen zu können. |
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| 1.4 | Lesen und Schreiben in alter Zeit | |||||||||||||
Ein Schaukasten informiert über Lesen und Schreiben in alten Zeiten, als in Schulen noch die deutsche Schrift erlernt wurde, und zeigt dazu die erforderlichen Geräte und Übungsbeispiele: Gänsefeder, Stahlfeder und Tintenfässer, Schiefertafel und Griffel, Schulfibel und Schülerheft. Ein zweiter Schaukasten gewährt Einblick in die bahnbrechende Schreib- und Lesemethode von Hans Brückel, gestützt auf eine Brückel-Fibel von 1949.
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| 1.5 | Die weiteren Themenbereiche | |||||||||||||
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Die weiteren Ausstellungsbereiche der „Bildergalerie“ sollen hier nur stichpunktartig erwähnt werden.:
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